AKTUELL

Wachsende Vielfalt als Chance für Kunst und Geschichte in den Räumen der Religionen
Zertifikatübergabefeier der Ökumenischen Kirchenführerausbildung in Württemberg

Vortrag von
Markus Grübel MdB, Beauftragter der Bundesregierung für die weltweite Religionsfreiheit,

zur feierlichen Zertifikatübergabe der ökumenischen Kirchenführerausbildung

Kirchenpädagogik ist im Zusammenspiel von religions- und museumspädagogischer Bildungsarbeit entwickelt worden, um Inhalte aus Religion und Glaubensgeschichte am Ort des Geschehens mit den Bedürfnissen der Besucherinnen und Besucher zusammenzubringen. Kirchenpädagogik verbindet Inhalte aus Theologie, Geschichte, Kunst und Politik sowie Musik. Kirchenführungen erhalten dadurch neue Impulse, wenn sie sich auf die Moderation des Dialogs zwischen den Menschen und dem Kirchenraum einlassen. Die Ökumenische Kirchenführerausbildung in Württemberg, eine Kooperation der Evangelischen Landeskirche und der keb – Katholische Erwachsenenbildung der Diözese Rottenburg-Stuttgart, bietet seit mehr als 15 Jahren zertifizierte Bildungskonzepte an, um in Bild und Architektur gestaltete Räume des Glaubens und des Gebets offen zu vermitteln. Kunst und Geschichte in den Räumen der Religionen können eine wichtige Brücke des gegenseitigen Verständnisses sein. Wir verstehen uns und unsere Kursteilnehmenden als Türöffner für religiöse Verständigung im freien Rahmen. Doch mit Toleranz allein ist es nicht getan. Es gilt auch, Interesse für die verschiedenen Religionen und Traditionen zu wecken und zu fördern. Welche Herausforderungen stellen sich angesichts der durchaus immer wieder neu in Frage gestellten „positiven Religionsfreiheit“, der Freiheit zur Religion, für die Kirchenpädagogik?

Sonntag, 20.01.2019, 14:30 – 17:00 UhrStuttgart, Hospitalhof, Büchsenstraße 33
Vortrag von Markus Grübel MdB, Beauftragter der Bundesregierung für die weltweite Religionsfreiheit
Domkapitular Msgr. Dr. theol. Uwe Schwarzenecker
Oberkirchenrat Dr. Norbert Lurz
Anmeldung erforderlich:
Michaela Krapf, 0711 45804-9414
michaela.krapf@elk-wue.de
Kooperationsveranstaltung der Katholischen Erwachsenenbildung Diözese Rottenburg-Stuttgart (keb DRS) und der Missionarischen Dienste der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

Die ökumenische Kirchenführerausbildung wird getragen durch ein breites Netzwerk von Ehrenamtlichen, Hauptamtlichen und kirchlichen Dienststellen.
Die AnsprechpartnerInnen finden Sie hier:
www.kirche-raum-paedagogik.de/netzwerk/


Freitag, 22. Februar, 17 Uhr – 19.30 Uhr
Samstag, 23.Februar, 10 – 12 und 14 – 17 Uhr
Esslingen, Salemer Pfleghof,  Untere Beutau 8-10


Alles beginnt mit dem ersten Schritt. Der Jerusalemweg, der weltweit längste Friedens- und Kulturweg, verbindet Religionen und Völker in einem einzigartigen Friedensprojekt. Das Pilgersymposium am 22./23. Februar im Salemer Pfleghof in Esslingen informiert über die historischen Aufbrüche von Jerusalempilgern in unserer Region seit dem Mittelalter. Ähnlich dem Jakobsweg – aber eben „orientiert“ – soll der Jerusa­lemweg, wie ein sich aus vielen Quellen speisender Strom die verschiedenen historischen Pilgerrouten zu größeren Flüssen und schließlich auf die Hauptroute vereinen. In Deutschland sind zwei große „Flüsse“ in Vorbereitung: einer vom Rheinland über Speyer, der andere von Fulda aus, die sich in Donauwörth vereinen und dann in Linz a. d. Donau mit dem International JERUSALEM WAY ver­binden. Dieser neue Jerusalemweg wurde u.a. von dem Ja­kobspilger Johannes Aschauer ins Leben gerufen. Weil der Jerusalemweg wie kein anderer eine Vielzahl kürzerer europäischer Pilgerrouten verbindet und die be­stehenden Strukturen anderer Wege nutzt, haben Sie auf diesem Pilgersymposium Gelegenheit, diese Partnerpro­jekte kennenzulernen: Die Via Romea, den Jakobsweg, den Martinusweg, aber auch so scheinbar „profane“ Wege wie den Rheinsteig, deren Verläufe und Begleitstrukturen die deutschen Wege des Jerusalemwegs nutzen.

Download Einladungskarte und Programm

Anmeldung keb Esslingen bis 15. Februar:  Tel. 0711 – 38 21 74 | info@keb-esslingen.de

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Mit einem Klick auf das jeweilige Titelbild können Sie  in das Programm von September 2018 bis Februar 2019 reinschauen…

Wir, die keb, sind die katholische Bildungseinrichtung im Landkreis Esslingen und anerkannter Träger nach dem Landesweiterbildungsgesetz. Unsere Arbeit orientiert  sich an christlichen und sozialen Werten. Unser Bildungsangebot steht jeder Person offen. Zu ganz unterschiedlichen Lebensthemen bieten wir Veranstaltungen und Kurse an. Sie dienen der Weiterbildung und zur Orientierung in Fragen der Gesellschaft, Politik und Kultur sowie im Sinne der Lebenshilfe der persönlichen Entwicklung.

Im Jahr 2016 ist die keb im Landkreis Esslingen durch ein Audit der proCum Cert GmbH nach der Qualitätsentwicklung im Verbund von Bildungseinrichtungen QVB Stufe B in Anlehnung an die ISO-Normenreihe zertifiziert worden. Damit sind wir nicht nur anerkannter Träger nach dem Landesweiterbildungsgesetz, sondern auch unser Qualitäts- und Prozessmanagement ist damit dem von anderen, z. B. beruflichen Weiterbildungseinrichtungen, als gleichwertig anerkannt.

Themenbereich JIN - jung, innovativ, nah - für junge Erwachsene
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