Pilgersymposium 25. Februar 2019
Freitag, 22. / Samstag, 23.Februar 2019 Esslingen, Salemer Pfleghof
Sonntag 24. Februar – Segen und Aufbruch zur ersten Pilgeretappe ab Esslingen
Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbrachten drei gemeinsame Tage intensiver gegenseitigen Austausches über die Erfahrungen als Pilger, zu Fuß und per Rad, auf dem Weg „vom Ende der Welt durch das Herz Europas zum Anfang“ in Jerusalem. Ein gemeinsames Projekt, über das man sich gerne weiter bei der keb Esslingen informieren kann, nahm Formen an. Am Ende stand der Aufbruch, mit Pilgersegen zweier Diakone im Münster St. Paul.
Segen und Aufbruch zur ersten Pilgeretappe ab Esslingen
Alles beginnt mit dem ersten Schritt. Der Jerusalemweg, der weltweit längste Friedens- und Kulturweg, verbindet Religionen und Völker in einem einzigartigen Friedensprojekt. Das Pilgersymposium informiert über die historischen Aufbrüche von Jerusalempilgern in unserer Region seit dem Mittelalter. Ähnlich dem Jakobsweg – aber eben „orientiert“ – soll der Jerusalemweg, wie ein sich aus vielen Quellen speisender Strom die verschiedenen historischen Pilgerrouten zu größeren Flüssen und schließlich auf die Hauptroute vereinen. In Deutschland sind zwei große „Flüsse“ in Vorbereitung: einer vom Rheinland über Speyer, der andere von Fulda aus, die sich in Donauwörth vereinen und dann in Linz a. d. Donau mit dem International JERUSALEM WAY verbinden. Dieser neue Jerusalemweg wurde u.a. von dem Jakobspilger Johannes Aschauer ins Leben gerufen. Weil der Jerusalemweg wie kein anderer eine Vielzahl kürzerer europäischer Pilgerrouten verbindet und die bestehenden Strukturen anderer Wege nutzt, haben Sie auf diesem Pilgersymposium Gelegenheit, diese Partnerprojekte kennenzulernen: Die Via Romea, den Jakobsweg, den Martinusweg, aber auch so scheinbar „profane“ Wege wie den Rheinsteig, deren Verläufe und Begleitstrukturen die deutschen Wege des Jerusalemwegs nutzen.
Impressionen vom ersten Esslinger Pilgersymposium zum Jerusalemweg







