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ABGESAGT Guter Gott und Tod am Kreuz

Sulzgrieser Gespräche

Die Menschen sind gerettet, weil Gott ihnen die Sünden vergibt. Das geschieht im einmaligen Leiden und Sterben seines Sohnes am Kreuz. So die überlieferte Deutung des Geschehens von Karfreitag und Ostern. Doch braucht ein guter Gott ein solch grausiges Opfer? Kann ein allmächtiger Gott nicht ohne (Vor-)Leistung vergeben?
Diesen Fragen gehen mitten in der Passionszeit die Sulzgrieser Gespräche nach. Es spricht Pfarrer Dr. Martin Wendte aus Ludwigsburg.
Geschichten um Opfer oder gar Sühneopfer waren in der biblischen und antiken Welt weit verbreitet. In diesen heute fremden Bildern schwang damals auch Hoffnung mit. Es ging immer auch um Gottes Liebe, um Gottes Handeln für die Menschen. Daran anschließend kann heute über aktuelle Deutungen des Todes am Kreuz nachgedacht werden. So sehen viele Glaubende im Kreuz selbst ein Symbol für die bevorstehende Auferstehung und das Heil der Welt.
Doch ein beunruhigender Rest wird bleiben. Das Kreuzesgeschehen hat auch etwas Dunkles, Beunruhigendes, das durch keine Erklärung ganz aufgehellt und ruhiggestellt werden kann.

Mittwoch, 01.04.2020

Weitere Informationen/Besonderes:
Mittwoch, 1. April 2020
20.00 Uhr

Esslingen
Evangelisches Gemeindehaus, Kelterstraße 21

Pfarrer Dr. Martin Wendte

Eintritt frei, Spenden erbeten

Die „Sulzgrieser Gespräche“ werden von der Evangelischen Kirchengemeinde Esslingen-Sulzgries und der Katholischen Kirchengemeinde St. Paul / St. Katharina in Esslingen veranstaltet.

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