Es geht weiter!

Legen auch Sie den Schalter wieder um!

Den abgebildeten Maschinentelegrafen aus der Kommandobrücke eines Schiffs kennen Sie? Vom ersten Erblicken des Eisbergs bis zum Stillstand braucht so ein Kahn mehrere Kilometer Bremsweg. Dazwischen ist viel Verständigung nötig: Die da oben müssen sich einig sein, und wenn der Signalhebel umgelegt ist, dürfen die Maschinisten unten im Turbinenraum noch nicht taub sein, das Signal auch zu hören. Und man muss vertrauen können auf das, was man nicht sieht. Umgekehrt ist es ähnlich. Man muss nicht alles verstehen, aber sollte das Signal nicht überhören.

Seit Kurzem dürfen wir wieder! Nach einem guten halben Jahr Abbremsen und Ausweichen in Onlineseminare sind wir – vor allem draußen! – wieder unterwegs, und in kleinen Runden sogar wieder drinnen.

Die nächsten Veranstaltungen im Freien und auch wieder drinnen warten, ob Sie genesen, geimpft oder nur getestet sind: Es geht weiter!

Von Hof zu Hof – Radtour zu Beispielen nachhaltigen Wirtschaftens

Wir sind wieder „präsent“ … (Teil 2)
Von Hof zu Hof – Samstagsradtour zu Beispielen nachhaltigen Wirtschaftens

„Von Hof zu Hof – Samstagsradtour zu Beispielen nachhaltigen Wirtschaftens“ unter Leitung Markus Mezger vom ADFC. 25 Radlerinnen und Radler bei der keb Esslingen sprengten alle Erwartungen an die Resonanz dieses ca. 45 km großen Tour durch die nachhaltige Landwirtschaft in Filstal und Albvorland.
Auf dem Iltishof steht Simon Ewald der Gruppe Rede und Antwort. Hier werden ca. 2800 Hühner gehalten, die sich tagsüber in einem geschützten Außenbereich auf grünen Wiesenflächen verlustieren. Der Hof wird nach Demeter-Richtlinien bewirtschaftet. Von dort nach Bad Boll zum Sonnenhof, mit Grün- und Ackerland, auf dem Futter für die Milchkühe, Getreide für die hofeigene Bäckerei und Gemüse wachsen. Eine Besonderheit ist der Anbau von Heilpflanzen für Kosmetik und Arzneimittel.

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Was war der Mensch?

Thema: Frühgeschichte des Christentums – Von Mithras und Odin zu Christus

Wir sind wieder „präsent“ … (Teil 1)
In diesen Tagen wagten wir uns zurück in die Präsenz und durften erstmalig seit dem Aquarellwochenende im Oktober mit einer Gruppe eine „Reise“ in geschlossene Räume und erstmalig seit der Wanderung auf dem Jerusalemweg kurz vor dem zweiten Lockdown Ende 2020 wieder in Gemeinschaft im Freien unterwegs sein. Wir nehmen die Erfahrungen aus unseren Online-Kursen mit:
Mit „Von Mithras und Odin zu Christus“ in der Reihe „Was war der Mensch?“, die im Wechsel von Online-Vorträgen und Spaziergängen zur Religion in der Region führt, sind wir zu den spektakulären frühmittelalterlichen Ausgrabungen der christlichen Spuren im nachrömischen, allemannischen Raum hinabgestiegen: In der in den Jahren bis 2017 ergrabenen Vorgängerwelt unter der Sülchenkirche erwartete uns Matthias Raidt mit Lebensgeschichten aus den Jahren nach 550.
Die Reihe wird demnächst fortgesetzt mit: „Wozu waren Klöster gut? Leben zwischen Ideal und Kompromiss“.

Genau hinschauen und zum Glauben ermutigen

Foto und Text von Ulrike Rapp-Hirrlinger

Die Dekaninnen und Dekane im Landkreis Esslingen eröffnen am 3. Mai 2021 den Ökumenischen Kirchentag mit einem Online Podiums Gespräch

Kirchentag, das heißt in normalen Zeiten, dass viele Menschen zusammenkommen, sich austauschen, diskutieren und zuweilen auch st reiten im positiven Sinn. Zum dritten Mal wollten dies evangelische und katholische Christinnen und Christen beim Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt tun. Nun kann dieses Ereignis wie so vieles wegen Corona nur online stattfinden. Wenige Tage vor der Eröffnung am 13. Mai haben die Bildungswerke der beiden großen Kirchen im Landkreis Esslingen zu einer Podiumsdiskussion Artikel weiterlesen …

Diskussion ohne Denkverbote – Landtagskandidaten sprachen mit kirchlichen Bildungswerken über Bildungsgerechtigkeit

Sechs Landtagskandidaten aus dem Landkreis reden bei den beiden kirchlichen Bildungswerken über Bildungsgerechtigkeit


Von oben links nach unten rechts: Markus Geiger, Emanuel Genauer, Nicolas Fink, Natalie Pfau-Weller, Martin Auerbach, Ferdinand Kiesel, Andrea Lindlohr, Klaus Vogel und Moderatorin Sibylle Thelen.  Bericht von Peter Dietrich

Sechs Landtagskandidaten wurden vom Evangelischen Bildungswerk und der Katholischen Erwachsenenbildung zur Videokonferenz versammelt. In knapp zwei Stunden zeigten sich die Unterschiede und Gemeinsamkeiten, was die Bildungspolitik angeht.

(pd) Die Moderation hatte Sibylle Thelen, Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, übernommen. Dass Geld ein Knackpunkt vieler Bildungsbiografien ist, diese Erkenntnis zog sich quer durchs Parteienspektrum. Sie reichte von Klaus-Dieter Vogel (AfD), der „die Gefahr sieht, dass die Herkunft sehr entscheidend ist“, bis zu Martin Auerbach (Die Linke), der forderte, dass die Lernmittelfreiheit auch für digitale Geräte gilt.

Beim Thema digitale Geräte hakte auch eine Zuschauerin nach: Vielen Familien sei es peinlich, ein Gerät anzufordern. Deshalb sei es doch besser, die Geräte einfach zu verteilen. Insgesamt wurde die Diskussion von gut 50 Teilnehmenden verfolgt. Artikel weiterlesen …